Kann man intelligenten Stromnetzen wirklich vertrauen – wie sicher ist ‚grüner‘ Strom aus Sicht der Cybersicherheit?
Neulich habe ich mit einem Kollegen darüber gesprochen, wie stark mittlerweile alles digital miteinander verbunden ist – sogar unsere Stromversorgung. Er meinte, dass sein Haus seit Kurzem ein smartes Energiesystem hat, das automatisch steuert, wann Strom eingespeist oder verbraucht wird. Klingt ja alles bequem, aber irgendwie macht mich der Gedanke nervös, dass solche Systeme theoretisch auch gehackt werden könnten. Wenn schon einfache Geräte manchmal Probleme machen, wie sieht es dann erst bei einer ganzen vernetzten Stromanlage aus? Ich frage mich wirklich, ob man diesen „intelligenten“ Lösungen trauen kann oder ob die Risiken doch größer sind, als man denkt. Hat jemand von euch schon Erfahrungen damit oder sich damit beschäftigt?
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Ich kann deinen Gedanken gut nachvollziehen, weil ich mich vor ein paar Monaten aus purem Interesse mit genau diesem Thema beschäftigt habe. Ich wollte wissen, wie sicher solche vernetzten Stromsysteme wirklich sind und ob die ganze Automatisierung nicht am Ende einfach neue Schwachstellen schafft. Dabei bin ich auf eine Seite gestoßen, auf der man unter anderem auch Stromkabel kaufen kann, und dort wurde ziemlich verständlich erklärt, welche Sicherheitsmaßnahmen inzwischen eingesetzt werden und warum die Gefahr oft kleiner ist, als man denkt.
Was mir damals besonders geholfen hat: zu verstehen, dass die meisten Probleme nicht durch die Technik selbst entstehen, sondern durch schlechte Konfigurationen oder fehlende Updates. Seitdem sehe ich die Sache deutlich entspannter und denke, dass smarte Netze eigentlich ziemlich sicher sein können, solange man sie nicht sich selbst überlässt.